Die maximale Dateigröße für YouTube-Thumbnails sind zwei Zahlen, nicht eine

Die 2 MB, die überall stehen, sind die Handy-Grenze. Vom Rechner liegt die Decke bei 50 MB — dasselbe Thumbnail, eine andere Tür.

Die zwei Zahlen

Ein benutzerdefiniertes Thumbnail darf bis zu 50 MB groß sein, wenn es von einem Rechner hochgeladen wird, und bis zu 2 MB aus der YouTube-App am Handy. Beide Zahlen stehen auf YouTubes Seite zu benutzerdefinierten Thumbnails, dort stehen auch die erlaubten Formate: JPG und PNG.

Fast jeder Artikel zum Thema nennt 2 MB als die Thumbnail-Grenze. Das ist weniger falsch als halb zitiert: Es ist die mobile Grenze, und sie trifft dich, wenn du das Video am Handy fertigstellst und das Thumbnail dort setzt.

Keine der beiden Zahlen hat mit Qualität zu tun. Ein 400-KB-JPEG und ein 4-MB-PNG desselben Bildes sehen im Feed bei 360 Pixeln Breite identisch aus — die Grenze gibt es für Upload und Speicherung, nicht für die Darstellung.

Welche Grenze für dich gilt

Die des Geräts, das hochlädt, nicht die des Videos. Ein vom Rechner hochgeladenes Video mit einem 30-MB-Thumbnail geht durch. Dasselbe Thumbnail, hinterher aus der App gesetzt, wird abgelehnt. Wenn eine Datei, die gestern ging, heute abgelehnt wird, ist die erste Frage, vor welchem Gerät du sitzt.

Was ein Thumbnail wirklich wiegt

Ein 1280 × 720-JPEG in vernünftiger Qualität liegt meist zwischen 100 und 400 KB. Ein 3840 × 2160-JPEG typischerweise bei 0,5–2 MB. Die Dateien, die an die Decke stoßen, sind fast immer PNGs: Ein 4K-PNG eines fotografischen Bildes kann 15–25 MB haben, weil PNG jedes Pixel verlustfrei speichert und ein Foto ihm nichts zum Komprimieren lässt.

Wenn die Datei zu groß ist

Senke die Qualität, bevor du die Auflösung anfasst. Ein JPEG in Qualität 70 ist von demselben Bild in Qualität 95 nicht zu unterscheiden, sobald es im Feed 360 Pixel breit ist — und wiegt einen Bruchteil. Auflösung zu opfern ist das letzte Mittel, denn die Auflösung hält das Thumbnail am Handybildschirm scharf.

Ist die Datei ein PNG eines Fotos, löst der Export als JPEG das Problem meist auf einen Schlag. Behalte PNG nur, wo es sein Gewicht verdient: Flächen, harte Kanten, textlastige Entwürfe ohne Verläufe. Das Komprimier-Tool übernimmt die Qualitätssuche — du gibst ein Ziel vor, es tastet die Qualität ein und verkleinert das Bild erst, wenn das Ziel anders nicht erreichbar ist.

Warum YouTube ohnehin neu kodiert

Was immer du hochlädst: YouTube erzeugt eigene Fassungen in mehreren Größen und liefert diese aus. Deshalb bringt ein 40-MB-Upload gegenüber einem mit 400 KB nichts, und deshalb lässt sich eine stark komprimierte Datei später nicht mehr retten — die Artefakte sind vor der Neukodierung eingebrannt, und Neukodieren entfernt sie nicht. Was mit den Pixeln unterwegs passiert, steht im Größen-Ratgeber.

Die abgelehnten Formate

JPG und PNG werden angenommen. WebP nicht, und das ist die moderne Falle: Mehrere Programme und Exportvorgaben stellen inzwischen darauf um, und die Datei sieht perfekt aus, bis der Upload abgelehnt wird. Ein animiertes GIF wird ebenfalls abgelehnt — ein Thumbnail ist ein Standbild. Die Größenprüfung nennt das Format einer Datei und sagt, ob YouTube es nimmt.

Die Fragen, die alle stellen

Wie groß darf ein YouTube-Thumbnail sein?

50 MB vom Rechner, 2 MB aus der YouTube-App am Handy. Die überall zitierten 2 MB sind die mobile Grenze.

Warum sagt YouTube, mein Thumbnail sei zu groß?

Weil du über der Grenze des Geräts liegst, von dem du hochlädst — meist die 2 MB am Handy — oder weil die Datei kein JPG oder PNG ist.

Thumbnail als JPG oder PNG?

JPG für alles Fotografische; PNG für Flächen, harte Kanten und Text ohne Verläufe. Ein 4K-PNG eines Fotos ist das, was üblicherweise an die Decke stößt.

Wird ein Thumbnail durch eine größere Datei schärfer?

Nein. YouTube kodiert das Hochgeladene in eigene Größen um, jenseits vernünftiger Qualität werden die zusätzlichen Megabyte verworfen, bevor sie jemand sieht.

Probier dein eigenes Thumbnail im Vorschau-Tool aus →